Viele Menschen, die zum ersten Mal von Tierkommunikation hören, stellen mir immer wieder die gleiche Frage:
„Was ist Tierkommunikation – und wie funktioniert das eigentlich genau?“
Diese Frage ist völlig verständlich. Denn Tierkommunikation ist für viele Menschen etwas Neues und oft schwer vorstellbar.
In diesem Artikel möchte ich dir deshalb in einfachen Worten erklären, was Tierkommunikation ist, wie sie funktioniert und wie sie helfen kann, dein Tier besser zu verstehen.
Was Tierkommunikation eigentlich ist
Tierkommunikation ist eine Form der intuitiven und feinen Wahrnehmung, bei der ein Mensch bewusst in Kontakt mit einem Tier geht.
Dabei werden Informationen wahrgenommen, die das Tier mitteilen möchte. Diese können sich zum Beispiel zeigen als:
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Bilder
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Gefühle
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Gedankenimpulse
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Körperempfindungen
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oder Eindrücke aus dem Alltag des Tieres
Viele Menschen kennen ähnliche Erfahrungen auch aus ihrem Alltag. Manchmal spüren wir zum Beispiel, wie es einem anderen Menschen geht, ohne dass dieser etwas gesagt hat.
Tierkommunikation nutzt genau diese Fähigkeit der feinen Wahrnehmung – nur bewusst auf das Tier ausgerichtet.
Wie Tierkommunikation funktioniert
Tierkommunikation funktioniert nicht über gesprochene Worte, sondern über innere Wahrnehmung.
Dafür gehe ich in einen ruhigen Zustand und richte meine Aufmerksamkeit bewusst auf das Tier.
Über diese Verbindung können Eindrücke entstehen, zum Beispiel:
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ein Bild im Kopf
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ein Gefühl im Körper
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ein Gedanke, der plötzlich auftaucht
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oder eine bestimmte Wahrnehmung
Diese Eindrücke werden achtsam wahrgenommen und anschließend in Worte übersetzt.
Dieser Prozess braucht Ruhe, Vertrauen und Erfahrung.
Tierkommunikation funktioniert auch über die Entfernung
Für eine Tierkommunikation muss das Tier nicht bei mir vor Ort sein.
Die Verbindung entsteht über die bewusste Ausrichtung auf das Tier – ähnlich wie wenn wir an einen Menschen denken und sofort ein inneres Bild von ihm vor Augen haben.
Deshalb ist Tierkommunikation auch über die Entfernung möglich.
Der Bodyscan – den Körper des Tieres wahrnehmen
Ein wichtiger Bestandteil meiner Tierkommunikation ist der Bodyscan, der automatisch Teil der Kommunikation ist.
Dabei richte ich meine Wahrnehmung bewusst auf den Körper des Tieres und erspüre, welche Empfindungen oder Signale wahrnehmbar sind.
Manchmal zeigen sich dabei Hinweise auf:
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körperliche Verspannungen
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energetische Blockaden
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Unwohlsein in bestimmten Körperbereichen
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oder mögliche gesundheitliche Themen
Der Bodyscan ersetzt selbstverständlich keine tierärztliche Untersuchung.
Er kann jedoch wertvolle Hinweise geben und helfen, das Tier noch besser zu verstehen.
Viele Tierhalter empfinden es als sehr hilfreich, wenn ihr Tier auf diese Weise mitteilen kann, wo im Körper etwas nicht im Gleichgewicht ist oder besondere Aufmerksamkeit braucht.
Wann Tierkommunikation helfen kann
Viele Menschen wenden sich an eine Tierkommunikation, wenn sie spüren, dass mit ihrem Tier etwas nicht stimmt, sie aber nicht genau wissen, warum.
Typische Situationen sind zum Beispiel:
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plötzliche Veränderungen im Verhalten des Tieres
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das Tier wirkt traurig oder zieht sich zurück
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das Gefühl: „Irgendetwas stimmt mit meinem Tier nicht.“
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der Verdacht auf gesundheitliche Probleme
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Schwierigkeiten im Verhalten, zum Beispiel Aggression
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Probleme damit, alleine zu bleiben
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oder andere Situationen, die für Mensch und Tier belastend sind
Oft hilft es schon sehr, das Tier auf einer tieferen Ebene zu verstehen und wahrzunehmen, wie es die Situation selbst erlebt.
Erfahrungen mit skeptischen Menschen
Manchmal begegnen Menschen der Tierkommunikation zunächst mit Skepsis. Das ist völlig verständlich.
Auch ich habe diese Erfahrung schon öfter gemacht.
In letzter Zeit hatte ich zum Beispiel mehrere Gespräche mit Arbeitskolleginnen, die anfangs sehr skeptisch waren. Ich hatte ihre Tiere nie persönlich gesehen und wusste nichts über sie.
Trotzdem tauchten während der Kommunikation immer wieder sehr konkrete Eindrücke auf – kleine Details über Verhalten, Situationen oder Eigenschaften der Tiere.
Als ich diese Dinge beschrieben habe, waren meine Kolleginnen oft sehr überrascht und sagten:
„Das ist jetzt aber unheimlich – woher weißt du das?“
Für mich sind solche Momente immer wieder ein Zeichen dafür, wie fein Tiere auf ihre eigene Weise kommunizieren können.
Was Tierkommunikation nicht ist
Gerade weil Tierkommunikation für viele Menschen neu ist, ist es wichtig zu sagen, was sie nicht ist.
Tierkommunikation bedeutet nicht, dass Tiere plötzlich mit menschlichen Worten sprechen.
Und sie ersetzt auch keinen Tierarzt oder Trainer.
Sie kann jedoch helfen,
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ein Tier besser zu verstehen
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seine Gefühle wahrzunehmen
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und die Beziehung zwischen Mensch und Tier zu vertiefen.
Wenn du dein Tier besser verstehen möchtest
Unsere Tiere begleiten uns oft viele Jahre unseres Lebens.
Sie sind Freunde, Familienmitglieder und treue Weggefährten.
Tierkommunikation kann dabei helfen,
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Tiere besser zu verstehen
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ihre Bedürfnisse wahrzunehmen
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und die Verbindung zwischen Mensch und Tier zu vertiefen.
Manchmal bringt sie Klarheit.
Manchmal Trost.
Und manchmal einfach ein tieferes Gefühl von Verbindung.
Wenn du das Gefühl hast, dein Tier besser verstehen zu wollen, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.
Auch ich habe durch meine eigenen Tiere viel über diese Verbindung gelernt. In einem sehr persönlichen Blogartikel erzähle ich die Geschichte meines Hundes Max und wie mich unsere gemeinsame Reise und die Tierkommunikation verändert hat.
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